Unternehmensnachfolge Mit der Checkliste fĂŒr den Unternehmensverkauf erfolgreich

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Wie Sie mit einer Checkliste die Nachfolge erfolgreich gestalten

Unternehmensnachfolge Checkliste fĂŒr die erfolgreiche Nachfolge
Unternehmensnachfolge Checkliste fĂŒr die erfolgreiche Nachfolge 


Impulsberatung nur bei der IHK? Sie interessieren sich fĂŒr das Thema Unternehmensnachfolge ? Dann sind Sie hier genau richtig. In diesem Beitrag bekommen Sie alle wichtigen Informationen zum Thema Unternehmensnachfolge.

Was aber ist eine Unternehmensnachfolge-Checkliste ?

Um eine Unternehmensnachfolge erfolgreich umzusetzen wird empfohlen wesentliche Punkte im Rahmen einer Checkliste abzuarbeiten und zu controllen.

Was ist also bei der Nachfolge zu beachten? Welche Bedingungen gelten fĂŒr eine Nachfolge? Ist eine Unternehmensbörse fĂŒr die Unternehmensnachfolge der richtige Weg? Welche Punkte mĂŒssen beachtet werden? Hier unsere Antworten


Inhaltsverzeichnis zum Thema Unternehmensnachfolge Checkliste:

  1. Was ist eine Unternehmensnachfolge?
  2. Die Bedeutung von Unternehmensnachfolge 

  3. Warum ist die Unternehmensnachfolge so wichtig?
  4. Was sind die Ziele einer Unternehmensnachfolge?
  5. Welche GrĂŒnde gibt es fĂŒr eine Unternehmensnachfolge?
  6. Was bedeutet der Unternehmensverkauf fĂŒr die Unternehmensnachfolge?
  7. Welche Phasen der Unternehmensnachfolge gibt es?
  8. Eine Checkliste fĂŒr die Unternehmensnachfolge
  9. Welche Börsen fĂŒr die Unternehmensnachfolge gibt es?
  10. Unternehmensnachfolge bei Familienunternehmen
  11. Beratung fĂŒr die Unternehmensnachfolge

Was ist eine Unternehmensnachfolge?

Was ist eine Unternehmensnachfolge?
Was ist eine Unternehmensnachfolge? 


Unternehmensnachfolge kurz Nachfolge ist eine Methode fĂŒr Unternehmer bzw. EigentĂŒmer von Familienunternehmen, das Unternehmen auch nach dem Ausscheiden des GeschĂ€ftfĂŒhrers oder der EigentĂŒmer weiterzufĂŒhren. Die Nachfolge ist gerade durch den demographischen Wandel in den letzten Jahren fĂŒr die EigentĂŒmer enorm wichtig geworden. Jeder EigentĂŒmer muss sich zwangslĂ€ufig der Frage stellen: Verkaufen, einen Nachfolger innerhalb der Familie finden oder dem eigenen Management eine Übergabemöglichkeit schaffen.

Laut Wikipedia ist die Definition von Unternehmensnachfolge wie folgt:

Der Begriff Unternehmensnachfolge (in Ă€lterer Schreibweise auch Unternehmernachfolge) umfasst den Nachfolgeprozess, seine Voraussetzungen, Ziele und Eigenheiten. Unternehmensnachfolgen haben unterschiedliche GrĂŒnde (wie z. B. Alter, Krankheit, Tod) und vielfĂ€ltige Alternativen (wie Vererbung oder Verkauf). Die Nachfolge ist ein typisches Thema des Mittelstandes; wenngleich in Konzernen beim FĂŒhrungswechsel auch oftmals von Nachfolge gesprochen wird. In mittelstĂ€ndischen Unternehmen spielt neben dem Wechsel in der Leitung eines Unternehmens darĂŒber hinaus der Wechsel am Eigentum eine (oftmals zentrale) Rolle.

Die AbhĂ€ngigkeit der Unternehmensnachfolge von der Altersstruktur der EigentĂŒmer macht die folgende Grafik deutlich:

Unternehmensnachfolge© IHK NRW – Die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen e. V.

Die Bedeutung von Unternehmensnachfolge?

Die Bedeutung von Unternehmensnachfolge?
Die Bedeutung von Unternehmensnachfolge? 


Gut laufende Unternehmen ĂŒberdauern Generationen. Die Unternehmensnachfolge ist eine ernstzunehmende Alternative zur NeugrĂŒndung. Zumal die GrĂŒndergeneration aus der Wirtschaftswunderzeit derzeit in den Ruhestand geht.

Studien haben ergeben, dass gerade in den letzten Jahren die EigentĂŒmer von Unternehmen gerade im Mittelstand und gehobenen Mittelstand ĂŒber einen Unternehmensverkauf nachdenken.

Etwa die HĂ€lfte der EigentĂŒmer ĂŒbergeben ihre Unternehmen an die eigenen Kinder oder an andere Familienmitglieder. Das muss aber nicht immer von Erfolg “gekrönnt” sein. Gerade die Übergabe der Unternehmen an die Familienmitgleider kann zu Problemen fĂŒhren. Hier besteht die Gefahr von Generationskonflikten.

FĂŒr die Unternehmen in Deutschland wird die Unternehmensnachfolge immer wichtiger. So werden zum Beispiel von den 169.000 Firmen im Bereich MĂŒnsterland und Emscher Lippe, wovon 89.000 Familienunternehmen sind, in den nĂ€chsten Jahren 40% einen Wechsel an der Spitze vornehmen.

Quelle: IHK-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Dr. Fritz Jaeckel in der DZ

Unternehmensnachfolge: Mit der Checkliste fĂŒr den Unternehmensverkauf erfolgreich
Unternehmensnachfolge: Mit der Checkliste fĂŒr den Unternehmensverkauf erfolgreich

Der richtige Nachfolger fĂŒr das Unternehmen ..

Doch die andere HĂ€lfte sucht Nachfolger unter bisherigen Mitarbeitern oder externen Interessenten. Aber auch das ist kein Automatismus. Viele leitende Mitarbeiter scheuen sich vor dem unternehmerischen Risiko und haben auch nicht das notwendige Kapital um ein Unternehmen zu kaufen. Dann bleibt oft nur der Unternehmensverkauf. Er kann die Lösung fĂŒr die Unternehmensnachfolge sein.

 

Warum ist die Unternehmensnachfolge so wichtig?

Warum ist die Unternehmensnachfolge so wichtig?
Warum ist die Unternehmensnachfolge so wichtig? 


Kein Unternehmen kann es sich lang leisten in der FĂŒhrungsetage unklare FĂŒhrungs- und EigentumsverhĂ€ltnisse zu haben. FĂŒhrender Berater der jeweiligen Branche empfehlen die Nachfolge schon frĂŒhzeitig fest zu legen.

  • Bei einer ungeplanten Nachfolge kann das Unternehmen Schaden nehmen. Darum macht man bei der Unternehmensnachfolge eine Unterscheidung zwischen der geplanten, der ungeplanten und der unerwarteten Unternehmensnachfolge.
  • Bei der geplanten Nachfolge wird mittelfristig ein Nachfolger gesucht, aus der Familie, aus dem Unternehmen oder von außerhalb.

In seinem Testament stellt der Übergeber durch entsprechende VerfĂŒgungen eine klare Nachfolge sicher. Ungeplante Unternehmensnachfolgen entstehen durch Scheidungen, Streitigkeiten in der Inhaberfamilie oder dem plötzlichen Entschluss des Unternehmers zum Aufhören. Unerwartet ist eine Nachfolge wiederum, wenn sie aufgrund von Krankheit, Unfall oder auch durch den Tod des Unternehmers entsteht. Die verschiedenen Varianten einer Nachfolge macht die folgende Grafik deutlich:

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Unternehmensnachfolge© IHK NRW – Die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen e. V.

Was sind die Ziele einer Unternehmensnachfolge?

Die Ziele einer Unternehmensnachfolge sind vielfÀltig:

  • UnternehmenskontinuitĂ€t
  • Konfliktvermeidung, gerechte Verteilung
    unter den Familienangehörigen /
    BegĂŒnstigen
  • Wirtschaftliche Absicherung der eigenen
    Person und Versorgung nahestehender
    Personen
  • Möglichkeit der RĂŒckabwicklung und
    Sicherung der Einflussnahme

Gerade in der FĂŒhrungsetage sollte es klare VerhĂ€ltnisse in einem Unternehmen geben. So können die Unternehmens-Strategien und Richtlinien im gesamten Unternehmen konsequent eingehalten werden. Jedes Unternehmen hat eine gewisse Firmenkultur. Diese sollte fĂŒr die Mitarbeiter klar und transparent sein. Erfolgreiche Unternehmen haben ein Auge auf die Firmenkultur und sichern so den Fortbestand. Es geht darum, eine langfristige Perspektive fĂŒr ein Unternehmen zu definieren, ein eigenstĂ€ndiges Profil zu erarbeiten und sich von Wettbewerbern zu differenzieren. Das ist nur bei einer positiven UnternehmenskontinuitĂ€t gegeben.

GrĂŒnde fĂŒr die Unternehmensnachfolge

GrĂŒnde fĂŒr die Unternehmensnachfolge
GrĂŒnde fĂŒr die Unternehmensnachfolge 


Es gibt verschiedene GrĂŒnde fĂŒr die Unternehmensnachfolge. Der wohl wichtigste Grund ist der demographische Wandel. â€œĂ€ltere” Unternehmer denken selbstverstĂ€ndlich zwangslĂ€ufig irgendwann an die Nachfolge. Gerade bei Familienunternehmen ist die Nachfolge innerhalb der Familie gewĂŒnscht. Es wird zwischen einer geplanten und ungeplanten Nachfolge unterschieden. Eine ungeplante Nachfolge liegt bei Tod oder Krankheit vor. Wenn der EigentĂŒmer zum Beispiel in Rente gehen möchte ist das eine geplante Nachfolge. Die wichtigsten GrĂŒnde sind:

  • EigentĂŒmer möchte in Rente gehen
  • Generationswechsel steht an
  • EigentĂŒmer möchte sich beruflich verĂ€ndern
  • schlechte Wirtschaftslage
  • Wettbewerbssituation hat sich verĂ€ndert
  • Krankheit oder Todesfall

Die folgende Tabelle macht diesen Faktoren deutlich. Befragt wurden Unternehmer und M&A-Berater nach den GrĂŒnden fĂŒr eine Unternehmensnachfolge. Das Ergebnis der Befragung ist unterschiedlich. Die SelbsteinschĂ€tzung der EigentĂŒmer der Unternehmen weicht erheblich von der EinschĂ€tzung der M&A-Berater ab. Dies liegt wohl an der Erfahrung der M&A-Berater aus anderen Projekten im Bereich der Nachfolge:

Unternehmensverkauf als Lösung fĂŒr die Unternehmensnachfolge

Es gibt verschiedene Formen der Unternehmesnachfolge:

  • Unternehmensverkauf
  • Verpachtung des Unternehmens
  • Vermietung
  • Management-Buy-Out (MBO)
  • Management-Buy-In (MBI)
  • Stiftung
  • Gang an die Börse (Going Public)

Die wohl populĂ€rste Form ist der Unternehmensverkauf. Wenn Sie ein bestehendes Unternehmen ĂŒbernehmen wollen, sollten Sie darauf achten, dass es zu Ihnen passt. Sie sollten keine Angst davor haben, BewĂ€hrtes zu behalten und mĂŒssen gleichzeitig bereit sein, die Firma innovativ nach Ihren Vorstellungen weiterzuentwickeln. Gerade fĂŒr ExistenzgrĂŒnder ist die Übernahme eines Unternehmens sehr interessant. Wir haben Ihnen fĂŒr das Thema Übernahme von Unternehmen durch ExistenzgrĂŒnder einen Artikel vorbereitet. Auch in diesem Fall des Unternehmensverkauf ist das Alter der GrĂŒnder nicht unerheblich . Diese sind mehrheitlich zwischen 45 und 55 Jahre. Die folgende Grafik macht diesen Faktor deutlich:

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Unternehmensnachfolge© IHK NRW – Die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen e. V.

Informationen ĂŒber das angebotene Unternehmen

Informationen ĂŒber das angebotene Unternehmen
Informationen ĂŒber das angebotene Unternehmen 


findet man in verschiedenen Informationsquellen. Klassisch ist natĂŒrlich zunĂ€chst der Blick in das Internet. So ist die Branche als auch die geographische Lage des zu verkaufenden Unternehmens ein erster wichtiger Faktor. Je nach Branche können diese beiden Punkte unterschiedlich große Bedeutung haben. Handelt es sich bei dem Unternehmen zum Beispiel um ein Objekt aus der Gastronomie, so kann die geographische Lage Auswirkungen auf die Kundschaft haben. Die einzellnen Parameter sollten Sie bestenfalls mit einer Unternehmensberatung besprechen. Diese ist im Bereich M&A Beratung geschult und hilft beim spĂ€teren Unternehmensverkauf.

Beispiel geographische Lage :

Ein Hotel direkt an einem Skilift in den Alpen ist strategisch sicherlich besser als eine Lage in einem entsprechenden Außenbezirk. Das dĂŒrfte sich auf den Umsatz signifikant auswirken.

Unternehmensnachfolge Checkliste
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Ablauf des Kaufes und dessen Organisation

Ablauf des Kaufes und dessen Organisation
Ablauf des Kaufes und dessen Organisation 


ist gerade fĂŒr die Kommunikation zwischen KĂ€ufer und VerkĂ€ufer sehr wichtig. Beide Parteien haben unterschiedliche Zielsetzungen. WĂ€hrend der KĂ€ufer die Vorstellung von einem geringen Kaufpreis und der strategischen Weiterentwicklung des zu kaufenden Unternehmens im Hinterkopf hat, ist der VerkĂ€ufer oft nur an einer vollstĂ€ndigen Abwicklung des Kaufes interessiert.

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Gerade im Rahmen einer Nachfolgeregelung des Unternehmens ist der VerkĂ€ufer an der WeiterfĂŒhrung des zu verkaufenden Unternehmens interessiert. Hier geht es dann nicht nur um das Thema der Finanzsituation sondern auch um das Thema Personal. Daher ist es wichtig das zukĂŒnftige Management optimal mit qualifizierten Personal aufzustellen.

Schritt 1: Unternehmen fĂŒr eine Übernahme finden
Unternehmen fĂŒr eine Übernahme finden
Unternehmen fĂŒr eine Übernahme finden 


ZunĂ€chst einmal geht es darum, ein passendes Unternehmen zu finden, das auch einigermaßen den eigenen Vorstellungen und den eigenen finanziellen Möglichkeiten entspricht. Unternehmen, die einen Nachfolger suchen, findet ihr vor allem auf den Unternehmensbörsen. Hier können Sie direkt mit den Unternehmen die zum Verkauf stehen Kontakt aufnehmen. Aber der Kauf eines Unternehmens benötigt auch die entsprechende Beratung. Insbesondere ist es wichtig erst einmal Ihr  Unternehmen zu bewerten. Welchen Wert hat also Ihr Unternehmen? Hier können Ihnen die Experten einer M&A-Unternehmensberatung die richtige Hilfe geben. Außerdem lohnt es sich, im eigenen Umfeld die Augen offen zu halten und Tipps von Bekannten, Freunden oder Branchenkollegen einzuholen. Weitere Helfer: Firmenvermittler (die allerdings meist eine Provision verlangen), Anzeigen in einschlĂ€gigen Zeitschriften oder entsprechende Fachzeitschriften und Online-Branchenmagazine.

Unsere Empfehlung: Nutzen Sie die Expertise einer Unternehmensberatung ( Firmenvermittler ).

Schritt 2: Beziehung zum VerkÀufer des Unternehmens aufbauen
Beziehung zum VerkÀufer des Unternehmens aufbauen
Beziehung zum VerkÀufer des Unternehmens aufbauen 


Viele Unternehmer legen ihr GeschĂ€ft nur ungern in fremde HĂ€nde und bewerten ihr Unternehmen zudem hĂ€ufig viel zu hoch. Die eigentĂŒmer haben Ihr Unternehmen jahrelang aufgebaut, da ist es ja nur natĂŒrlich, dass Sie auch eine erfolgreiche WeiterfĂŒhrung des Unternehmens wĂŒnschen. Die “Chemie” zwischen abgebendem Unternehmer und Nachfolger sollte stimmen, denn bei einer Übernahme sind umfassende Vertragsverhandlungen notwendig.

Ein Risikocontrolling des Kauf Prozesses

ist notwendig da es bis zum Notar-Termin und damit der Unterschrift unter dem Kaufbetrag jederzeit neue Entwicklungen einsetzten können. Nicht selten entscheidet sich der EigentĂŒmer des Unternehmens doch noch fĂŒr eine WeiterfĂŒhrung des Unternehmens. Hier wirken physische und psychische Überlegungen des VerkĂ€ufers. So ist eine weiterfĂŒhrende Beratung durch den VerkĂ€ufer oft gewĂŒnscht, aber der KĂ€ufer möchte einen sauberen “Schnitt”.

Schritt 3 : Eure Nachfolge-Idee & das Unternehmen: Passt das zusammen?
Nachfolge-Idee & das Unternehmen: Passt das zusammen?
Nachfolge-Idee & das Unternehmen: Passt das zusammen? 


Unternehmensnachfolgen können sich sehr unterschiedlich gestalten – in der Praxis sollten Sie deshalb fĂŒr Sie selbst schon im Vorfeld einige wichtige Fragen klĂ€ren, wenn Sie ein Unternehmen fĂŒr die Übernahme ins Auge gefasst habt.

  • Was soll bleiben? Wo sind die StĂ€rken im Aufbau- und der Ablauforganisation des Unternehmens.
  • Was wollt ihr verĂ€ndern? Brauche es neue Inovationen? Wie ist zum Beispiel der Status der Digitalisierung des Unternehmens?
  • Wo liegen die StĂ€rken und SchwĂ€chen eines Unternehmens? Hier sollten Sie genau hinsehen.
  • Lassen Sie sich von den Profis beraten. Suchen Sie Kontakt zu den Experten aus der Branche

Tipps fĂŒr Sie :

VersicherungsvertrÀge des bestehenden Unternehmens

sollten vom KĂ€ufer genau geprĂŒft werden und gegeben falls gekĂŒndigt werden. Hier lĂ€sst sich bei der ÜberprĂŒfung der eigenen Möglichkeiten des KĂ€ufers optimieren.

Übernahme Mitarbeiter und deren ArbeitsvertrĂ€ge

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ist ein sehr sensibler Bereich und ein weiterer wichtiger Punkt der Checkliste fĂŒr den Unternehmenskauf. In der Regel werden den bestehenden Mitarbeitern Übernahme Angebote gemacht. Hier liegt vieles im Ermessen des KĂ€ufers.

Die bestehende Verbindlichkeiten und deren Haftung und mögliche Steuerschulden

sollten mit den Banken und dem Finanzamt abgestimmt werden. So ist es sehr wichtig vor dem Kauf in diesem Punkt unbedingt fĂŒr Klarheit zu sorgen.

  • Unternehmen zum Kauf finden ...

Welche Phasen der Unternehmensnachfolge gibt es?

In der Regel geschieht die Übergabe eines Unternehmens in mehreren Etappen. Meistens teilt sich der Prozess in fĂŒnf Schritte auf.

In der Wirklichkeit ist so ein idealer Ablauf natĂŒrlich selten, selbst bei guter Vorbereitung. Oft ĂŒberschneiden sich mehrere Phasen, und manchmal ist ein Umweg ĂŒber eine frĂŒhere Phase nötig.
Die Phasen können auch einen langen Zeitraum beanspruchen. Die folgende Grafik mach das deutlich:

Unternehmensnachfolge© IHK NRW – Die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen e. V.

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Schritte fĂŒr die Unternehmensnachfolge:

Phase 1: Ziele und Zeitplan definieren

In der ersten Phase gilt es fĂŒr das Unternehmen die Dringlichkeit zu erkennen und das Projekt zu initialisieren.  Danach werden die Ziele und der Zeitplan definiert. Eine Checkliste hilft das Projekt zu ĂŒberwachen und zum Erfolg zu fĂŒhren. Es werden ZustĂ€ndigkeiten festgelegt und verteilt. Der EigentĂŒmer stellt einen Vermögensplan auf um den Minimum-Verkaufspreis zu ermitteln.

Phase 2: Handlungalternativen und Beizug von Experten

In der zweiten Phase werden die Optionen fĂŒr eine Nachfolgelösung ĂŒberlegt und erste Vorbereitungen angestoßen, um die Handlungsalternativen objektiv zu bewerten. Viele Unternehmer sind unsicher, ob ihre Kinder die nötigen FĂ€higkeiten und Erfahrungen mitbringen, um das Unternehmen erfolgreich weiterzufĂŒhren. LĂ€sst sich im Familienkreis niemand finden wird oft im eigenen Management nach einem Nachfolger gesucht. Ist auch dort niemand zu finden kommt ein Unternehmensverkauf in Betracht.

Phase 3: Unternehmensbewertung und Übergabe
Schritte fĂŒr die Unternehmensnachfolge:
Schritte fĂŒr die Unternehmensnachfolge: 


Neben dem Vermögensplan des EigentĂŒmers ist Unternehmenswertung ein wichtiger Schritt. Die Bewertung sollte unbedingt realistisch sein. Realistisch heißt: Es wird ein Verkaufspreis ermittelt der sowohl dem KĂ€ufer als auch dem VerkĂ€ufer ermöglicht zusammen zu kommen. Einen ersten Richtwert kann ĂŒber einen Experten fĂŒr die Unternehmensbewertung eingeholt werden. DafĂŒr gibt es in der Wissenschaft verschiedene Verfahren. Einen Überblick gibt Ihnen der folgende Artikel zum Thema Unternehmensbewertung.In diese Phase fĂ€llt auch die Vorbereitung der Firma auf die Übergabe. Die meisten Unternehmer möchten ihren Betrieb in einem ausgezeichneten Zustand ĂŒbergeben, damit die Startchancen optimal sind und die KontinuitĂ€t gewĂ€hrleistet ist.

Phase 4: Verkauf durchfĂŒhren

In der Verkaufsphase dreht sich alles um die Suche nach einem geeigneten KĂ€ufer. Hierzu nutzt der Unternehmer verschiedene KanĂ€le. ZunĂ€chst wird ein ExposĂ© des Unternehmens erstellt. Dieses wir dann entweder anonym oder auch offen in einer Unternehmensbörse prĂ€sentiert. Bestenfalls wird ein M&A-Berater eingeschaltet der diesen Prozess aktiv begleitet. Bei Interesse wird dann zwischen dem Interessenten und dem Unternehmer ( VerkĂ€ufer ) eine Vertraulichkeitsvereinbarung ausgetauscht. Der weitere Verlauf hĂ€ngt vor allem davon ab, wie viele potenzielle KĂ€ufer sich fĂŒr das Unternehmen interessieren, und wie sorgfĂ€ltig das Unternehmen ĂŒberprĂŒft werden soll (Due Diligence). Sobald ein geeigneter KĂ€ufer gefunden ist, geht es darum, die FormalitĂ€ten und die Übergabe so klar wie möglich zu regeln. Beide Parteien mĂŒssen sich ĂŒber Form und Inhalt einigen, und die VertrĂ€ge mĂŒssen juristisch einwandfrei ausgestaltet sein.

Phase 5: Übergabe des Unternehmens

Wenn die Finanzierung im Zeitpunkt der Übernahme gesichert ist, steht dem erfolgreichen Generationenwechsel nichts mehr im Weg. In der Regel fĂŒhrt der ehemalige EigentĂŒmer den neuen Nachfolger in das GeschĂ€ft ein. Besonders gilt es bei den Mitarbeitern vertrauen zu schaffen. Nur wenn diese weiterhin motiviert sind wird das Unternehmen weiterhin erfolgreich sein. Genauso sind die Kunden- und Lieferanten-Beziehungen einer der ersten Anlaufstellen.  Auf jeden Fall empfiehlt sich ein EinfĂŒhrungsplan mit Meilensteinen und einem Controlling.

Eine Checkliste fĂŒr die Unternehmensnachfolge

Eine Checkliste fĂŒr die Unternehmensnachfolge
Eine Checkliste fĂŒr die Unternehmensnachfolge 


Eine Checkliste fĂŒr die Unternehmensnachfolge richtet sich an den Übergeber und den Nachfolger. Hier finden Sie die Fragen und Themen die eine Checkliste beinhaltet:

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Teil 1: Allgemeine Fragestellungen der Checkliste

  • Wird das Unternehmen nach der Übergabe weitergefĂŒhrt oder soll es aufgelöst werden?
  • Soll der Firmenname erhalten bleiben?
  • MĂŒssen Markenrechte ĂŒbertragen werden?
  • Gibt es einen Nachfolger in der Familie?
  • Sollen die Gesellschafteranteile verkauf werden?
  • Sollen einzelne Wirtschaftseinheiten verkauft werden?
  • Gibt es einen Nachfolger innerhalb des Managements?
  • Gibt es Interessenten bei Ihren Lieferanten oder Kunden?
  • Soll die Übernahme sofort stattfinden oder sukzessive?
  • Wann ist der optimale Zeitpunkt fĂŒr die Übergabe?
  • Haben Sie einen Finanzplan erstellt um Ihre EinkĂŒnfte auch zukĂŒnftig zu sichern?
  • Gibt es einen Notfall-Plan, falls die Übergabe scheitert?

Teil 2: Fragestellungen zum Projekt Nachfolge

Eine Checkliste fĂŒr die Unternehmensnachfolge
Eine Checkliste fĂŒr die Unternehmensnachfolge 

  • Ist das Projekt im Unternehmen bereits gestartet und definiert?
  • Sind die Ziele der Übergabe allen Beteiligten bekannt?
  • Wer soll von der möglichen Übergabe wissen?
  • Gibt es bereits einen definierten Zeitpunkt fĂŒr die Übergabe?
  • Welche bestehenden VertrĂ€ge sind bei der Übergabe zu beachten? Lieferanten-VertrĂ€ge, Kunden-VertrĂ€ge etc.
  • Ist ein aussagekrĂ€ftiges ExposĂ© erstellt?
  • Ist das ExposĂ© bereits in einer Unternehmensbörse prĂ€sentiert?
  • Werden Fördermöglichkeiten und ZuschĂŒsse fĂŒr die Unternehmensnachfolge genutzt?
  • Begleitet ein M&A-Berater das gesamte Projekt?
  • Welche Erwartungen haben Sie an den Nachfolger als Person?
  • Haben Sie eine Personalberatung zu Beurteilung des Nachfolgers hinzugezogen?

Teil 3: Fragestellungen zum Thema Steuern, Finanzen und Recht

  • Gab es bereits einen ersten Austausch mit dem Steuerberater?
  • Werden nur GeschĂ€ftsanteile ĂŒbertragen?
  • Gibt es bereits PensionsansprĂŒche?
  • MĂŒssen weitere Gesellschafter einbezogen werden?
  • Gibt es AbfindungsansprĂŒche weiterer Familienmitglieder?
  • Gibt es eine Betrachtung fĂŒr einen zukĂŒnftigen Beratervertrag?

Teil 4: Fragestellungen zum Kaufpreis und Unternehmensbewertung

  • Wie waren die JahresabschlĂŒsse der letzten drei Jahre?
  • Gibt es eine Unternehmensbewertung?
  • Wurde ein Verkaufspreis gebildet?
  • Wie soll im Falle des Verkaufs der Verkaufspreis bezahlt werden?
  • Ist die Finanzierung beim KĂ€ufer gesichert?

Fragestellung fĂŒr eine Checkliste bei der Unternehmensnachfolge?

Unternehmensnachfolge? Wer ĂŒbernimmt in Familienbetrieben das Ruder, wenn der Chef nicht mehr kann oder will? Übergeber, die eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge sicherstellen wollen, sollten rechtzeitig eine Strategie entwickeln und die Optionen planen. Die Form der Unternehmensnachfolge hĂ€ngt von verschiedenen Faktoren ab. So spielen die Situation des Unternehmens, Zukunftsperspektiven und persönliche Vorlieben eine wichtige Rolle.

Unternehmensnachfolge im Familienkreis?

Die familieninterne Übergabe eines Unternehmens ist die hĂ€ufigste Übergabeform. Allerdings ist diese traditionelle Form keineswegs mehr selbstverstĂ€ndlich. Heute ist es so, dass die Kinder der Firmenchefs nicht selbstverstĂ€ndlich den Betrieb der Eltern ĂŒbernehmen wollen, sondern andere Vorstellungen und Lebenskonzepte haben. HĂ€ufig haben Sie aufgrund hochwertiger Qualifikationen attraktive Alternativen

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