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Ein Unternehmen liquidieren oder verkaufen?

Unternehmen liquidieren oder verkaufen?
Unternehmen liquidieren oder verkaufen?

Unternehmen können gerade in den Zeiten einer Wirtschaftskrise oder bei ähnlichen internen oder externen Ereignissen in eine schwierige finanzielle Lage geraten. Dies kann sogar existenzbedrohend sein und den Unternehmern ernsthafte Sorgen bereiten. Welche Lösungen bietet hier ein Unternehmensverkauf? Es wird empfohlen die Ist-Situation ständig zu beobachten so dass nicht auch noch die Zahlungsunfähig droht.

Ein Unternehmen mitten in einem Insolvenzverfahren mit Hilfe eines Insolvenzverfahrens zu sanieren oder abzuwickeln ist sicherlich nicht die angenehmste Variante.

Nach der Anmeldung einer Insolvenz hat ein Unternehmer erfahrungsgemäß nur noch wenig Einfluss auf die entsprechenden weiteren Prozesse. Gerade durch die gesetzlichen Vorgaben ist die Handlungsfreiheit in diesem Fall sehr eingeschränkt worden.

Unternehmen liquidieren oder verkaufen
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Liquiditätsplanung für Unternehmen

Liquiditätsplanung für Unternehmen
Liquiditätsplanung für Unternehmen

Immer wieder wird daher auf eine ausreichende vorsorgliche Liquiditätsplanung hingewiesen. In den letzten Jahren haben sich gerade im Mittelstand die Möglichkeiten einer Nach-Finanzierung durch die KfW ( Kreditanstalt für Wiederaufbau ) als Förderbank zunehmend als Herausforderung entwickelt. Für Unternehmer haben sich trotz augenscheinlich guter wirtschaftlicher Argumente, mehr und mehr unüberwindbare Hürden bei der Kreditbeschaffung ergeben. Welche Möglichkeiten ergeben sich also für Unternehmer einer Liquidation eventuell mit einem Unternehmensverkauf gegenzulenken?

 

In dem folgenden Artikel wollen wir die Frage betrachten welche Möglichkeiten beim Unternehmensverkauf bestehen um eine Unternehmensliquidation abzuwenden. Welche Variante ist aus Sicht der Unternehmer für eine Krisenbewältigung bestens geeignet?

Inhaltsangabe zum Thema Unternehmen liquidieren oder verkaufen?

    1. Unternehmen liquidieren oder verkaufen?
    2. Wie ist der Ablauf einer Unternehmensliquidation?
    3. Durchführbarkeit der Unternehmensliquidation?
    4. Vorteile im Falle des Unternehmensverkauf?
    5. Teil-Verkauf eine Unternehmens als Krisenlöser?

Was bedeutet Unternehmensliquidation?

Eine Definition: “Eine Unternehmensliquidation ist gleichzusetzen mit der Beendigung aller Geschäftstätigkeiten.”

1. Liquidieren oder verkaufen? Wie können Sie Unternehmen aus der Krise führen

Liquidieren oder verkaufen? Wie können Sie Unternehmen aus der Krise führen
Liquidieren oder verkaufen? Wie können Sie Unternehmen aus der Krise führen

Werden die wirtschaftlichen Probleme zu groß hat eine Unternehmer nur wenig Alternativen. Die Überlegungen führt dann in der Regel zu zwei möglichen Varianten:

a. Das Unternehmen wird liquidiert.

Nicht selten unterschätzen die Unternehmer die Folgekosten einer Liquidation. Es sind zumeist noch Lieferantenrechnungen auszugleichen, meistens gibt es noch laufende Kredite und das Finanzamt stellt auch noch Ansprüche aus den Umsätzen des aktuellen und vergangenen Geschäftsjahres.

b. Das Unternehmen wir an einen Dritten verkauft.

Ein Unternehmensverkauf bedingt aber einem guten Konzept für einen Unternehmensverkauf bestenfalls unter der Beteiligung einer M&A-Beratung. Die Übernahme eines Unternehmens in der Krise eröffnet Mitarbeitern wie Investoren große Chancen. Allerdings birgt eine solche Distressed M&A-Transaktion erhebliche Risiken: Die Finanzierung und die rechtliche Gestaltung sind komplex, eine Due Diligence bei Krisenunternehmen ist aufwändig. Gleichzeitig bietet sich die Chance für Investoren eines schnellen und preislich attraktiven Markteinstiegs.

Eine Umfrage bei Unternehmern im Mittelstand hat ergeben, dass viele Eigentümer der Meinung sind Unternehmen mit negativem Ergebnis seien nicht verkäuflich. Das Gegenteil aber ist der der Fall. Gerade Sanierungsfälle sind für Strategen und auch Finanzinvestoren interessante Übernahmeziele. In der Fachliteratur werden solche Projekte dem Bereich Distressed M&A-Transaktion zugeordnet.

Tipp für Unternehmen: In jedem Fall sollten Sie als Unternehmer beide Möglichkeiten in Betracht ziehen, wenn Sie Ihren Betrieb aufgeben wollen.

2. Die Unternehmensliquidation vom Ablauf her…

Die Unternehmensliquidation vom Ablauf her…
Die Unternehmensliquidation vom Ablauf her…

Nach der Auflösung einer Gesellschaft erfolgt die Liquidation der Firma. Zum Beispiel um eine UG oder GmbH aufzulösen ist zunächst ein rein formaler Akt notwendig. Per Beschluss entscheiden sich die Gesellschafter, die geschäftlichen Tätigkeiten des Unternehmens zu beenden. Dies ist gleichzeitig der erste Schritt, um die Existenz der Kapitalgesellschaft als juristische Person zu beenden.

Die Liquidation dient somit der Veräußerung des gesamten Vermögens der GmbH und der Bedienung aller offenen Verbindlichkeiten.

Eine GmbH dann letztendlich nur dann aufgelöst werden, wenn Sie weder Vermögen noch Schulden hat.

3. Durchführbarkeit der Unternehmensliquidation

Reicht das Vermögen der GmbH zur Bedienung der bestehenden und im Gläubigeraufruf angemeldeten Verbindlichkeiten gegenüber Dritten aus, kann frühestens nach Ablauf eines Jahres die GmbH aus dem Handelsregister gelöscht werden, womit deren Existenz endet.

Das Problem: Die Gläubiger können meist nicht alle bedient werden, weil der Gesamterlös der GmbH nicht ausreicht. Das Unternehmen ist dann zahlungsunfähig und muss trotz Liquidation Insolvenz anmelden (mit den entsprechenden gesetzlichen Folgen).

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Die Liquidation also kein adäquates Mittel, um eine Insolvenz zu vermeiden.

Doch welche Alternative gibt es noch?

4. Alternative zur Liquidation einer GmbH: Unternehmensverkauf

Alternative zur Liquidation einer GmbH: Unternehmensverkauf
Alternative zur Liquidation einer GmbH: Unternehmensverkauf

Die erste Frage die sich im Rahmen eines Unternehmensverkauf immer wieder stellt ist die Unternehmensbewertung.

Welche Teile eines Unternehmens bilden den Wert eines Unternehmens?

  • a. bilanzierten Vermögensgegenständen ( Grundstücke, Warenbestand, Fuhrpark etc. )
  • b. Kundebeziehungen
  • c. Lieferantenbesziehungen
  • d. Partnerbeziehungen
  • e. Marke + Image
  • f. Mitarbeiter

Die vielen immateriellen Werten wie Kundenbeziehungen, Markenimage oder auch Mitarbeiter-Know How sind als Wert zunächst nicht so einfach zu erfassen. Diese Werte werden bei der Liquidation in der Regel nicht erlöst und damit wird wertvolles Firmenvermögen unwiederbringlich vernichtet.

Neben einem niedrigeren Erlös entstehen durch die zahlreichen gesetzlichen Vorgaben und das Sperrjahr bei der Liquidation noch zusätzliche Kosten für Bilanzerstellung, Handelsregister und Notar. Kosten, die bei einem Unternehmensverkauf nicht anfallen. Wir empfehlen in jedem Fall zunächst einen möglichen Unternehmensverkauf zu prüfen.

Die Erfahrung zeigt das Unternehmen nicht zwingend durch eigenes “Miss-Management” in die schwierige finanzielle Schieflage kommen. Oft sind es äußere Einflüsse die sich durch die Veränderung der Marktes ergeben. So kann zum Beispiel die Übernahme einer Marke durch ein drittes Unternehmen für diese von Vorteil sein. Die Auf- und Ablauf-Organisation des kaufenden Unternehmens bleibt gleich aber es wird um eine Marke ergänzt. Beispielsweise in der Lebensmittel-Branche können Marken einfach hinzugenommen werden aber die Inhalte und die Organisation dahinter bleibt für den Käufer gleich.

Ein zusätzlicher positiver Aspekt, der für den Firmenverkauf spricht, ist die Zeit. Die Liquidation dauert mindestens 12 Monate ab Beginn des Gläubigeraufrufs, kann sich jedoch durch komplexe Sachverhalte oder eine Insolvenz noch erheblich in die Länge ziehen. Ein Unternehmensverkauf im Sanierungsfall kann hingegen in wenigen Monaten für den Verkäufer abschließend abgewickelt werden. Sprechen Sie am besten in diesem Fall mit den Experten einer M&A-Beratung.

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5. Vorteile für das Unternehmen Unternehmensverkauf

  • a. Insolvenz wird abgewendet
  • b. Arbeitsplätze der Mitarbeiter werden größtenteils erhalten bleiben
  • c. Kunden- und Lieferanten-Beziehungen bleiben weiter erhalten
  • d. eventuelle Marken werden weitergeführt e. Zusatzkosten durch Liquidation fallen weg

Neben einem vollständigen Unternehmensverkauf gibt es noch die Möglichkeit eines Teilverkaufs, um einen finanzstarken Investor an Bord zu holen, mit dem gemeinsam eine Sanierung des Unternehmens gelingt. Insgesamt bietet der Unternehmensverkauf im Krisenfall deutlich mehr Flexibilität und Möglichkeiten als die Liquidation des Unternehmens.

Fazit: Unternehmensverkauf hat viele Vorteile gegenüber der Liquidation

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